Eine Website kann einige hundert oder viele tausend Euro kosten. Den Unterschied machen Ziel und Umfang, individuelles Design oder Vorlage, wer die Inhalte erstellt, Funktionen wie ein Shop sowie die laufende Betreuung. Vergleiche Angebote deshalb nie nur über den Preis, sondern über das, was konkret enthalten ist. Bei LUNOWIA Studio richtet sich jeder Preis nach Projektumfang und deinen Wünschen – individuell kalkuliert, ohne Pauschalpakete.
Warum die Preise so stark schwanken
„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, die ich am häufigsten höre – und die ehrliche Antwort lautet: Das hängt davon ab, was sie leisten soll. Ein Online-Baukasten, eine angepasste Vorlage und ein individuell gestalteter Auftritt mit Strategie, Texten und Bildwelt sind drei völlig verschiedene Produkte, auch wenn am Ende jeweils „eine Website“ dabei herauskommt.
Vergleichbar ist das mit einem Anzug: Es gibt ihn von der Stange, angepasst oder maßgeschneidert. Alle drei haben ihre Berechtigung – aber sie kosten nicht dasselbe, und sie wirken nicht gleich.
Die acht Faktoren, die den Preis bestimmen
- Ziel und Strategie. Soll die Website informieren, Anfragen bringen oder verkaufen? Wer sind die Kunden, was unterscheidet dich vom Wettbewerb? Diese Klarheit kostet Zeit – und spart später viel Geld.
- Umfang. Anzahl der Seiten und Unterseiten, Leistungsseiten, Referenzen, Sprachen.
- Design. Eine angepasste Vorlage ist schneller umgesetzt. Ein eigenständiges Design, das genau zu deiner Marke passt, braucht mehr Konzeption und Gestaltung – und hebt dich sichtbar ab.
- Inhalte. Lieferst du Texte und Fotos selbst, oder werden sie erstellt? Professionelle Texte und Bildwelten sind oft der unterschätzte Teil – und der, der am meisten über Vertrauen entscheidet.
- Funktionen. Kontaktformular, Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereich – jede Funktion bedeutet Aufwand für Umsetzung und Test.
- Onlineshop. Anzahl der Produkte und Varianten, Produkttexte, Zahlungsarten, Versandregeln, Rechtstexte. Ein Shop ist deutlich mehr als eine Website mit Warenkorb.
- SEO-Grundlagen. Saubere Struktur, Seitentitel, Ladezeit, strukturierte Daten und lokale Auffindbarkeit sollten selbstverständlich sein – sind es aber nicht in jedem Angebot.
- Plattform und Betreuung. Welche Technik wird eingesetzt, wer pflegt Updates, wer ist Ansprechpartner, wenn etwas geändert werden soll?
Laufende Kosten nach dem Start
Mit dem Launch ist eine Website nicht „fertig bezahlt“. Plane diese Posten von Anfang an ein:
- Domain – jährliche Gebühr, in der Regel überschaubar
- Hosting – je nach Technik von sehr günstig bis zu monatlichen Paketen
- Plattform-Abos – bei Shops etwa Shopify, dazu Zahlungs- und App-Gebühren
- Wartung und Updates – vor allem bei Systemen mit vielen Erweiterungen
- Lizenzen – für Schriften, Bilder oder Erweiterungen
- Inhalte pflegen – neue Projekte, Angebote, Blogartikel
Baukasten oder Profi?
Ein Baukasten kann absolut sinnvoll sein: wenn du gerade gründest, das Budget sehr klein ist und du Zeit hast, Texte, Bilder und Gestaltung selbst zu übernehmen.
Professionelle Unterstützung lohnt sich, wenn deine Website gegen starke Wettbewerber bestehen, die Qualität deines Angebots sichtbar machen und gezielt Anfragen oder Verkäufe bringen soll. Dann bezahlst du nicht für „Seiten“, sondern für Strategie, Wirkung und die Zeit, die du selbst nicht investieren musst.
So vergleichst du Angebote fair
Zwei Angebote mit unterschiedlichen Preisen sind oft schlicht unterschiedliche Leistungen. Frag deshalb nach:
- Was genau ist enthalten – Konzept, Design, Texte, Bilder, Umsetzung?
- Wird die Website für Smartphones gestaltet oder nur „angepasst“?
- Sind SEO-Grundlagen und Ladezeit Teil der Leistung?
- Wie viele Korrekturschleifen sind vorgesehen?
- Wem gehören Domain, Zugänge und Inhalte nach dem Projekt?
- Welche laufenden Kosten kommen hinzu – und wofür genau?
- Wer ist nach dem Launch dein Ansprechpartner?
Kosten oder Investition?
Hilfreicher als die Frage „Was kostet das?“ ist oft: „Was kostet es mich, wenn alles so bleibt?“ Rechne rückwärts: Was ist ein neuer Kunde für dich wert? Wie viele Anfragen gehen dir möglicherweise verloren, weil deine Website nicht überzeugt, auf dem Handy schwach wirkt oder gar nicht gefunden wird?
Eine gute Website ist kein Selbstzweck. Sie ist der Ort, an dem Menschen entscheiden, ob sie dir vertrauen – oft, bevor sie dich je gesprochen haben.
Wie ich Angebote erstelle
Bei LUNOWIA Studio gibt es keine starren Pakete und keine Preisliste. Die Kosten richten sich immer nach dem Umfang deines Projekts und deinen Wünschen – deshalb ist jedes Angebot individuell auf dein Vorhaben zugeschnitten. Nach einem ersten Gespräch erhältst du ein transparent aufgeschlüsseltes Angebot, damit du genau weißt, wofür du bezahlst. Strategie, Design und Umsetzung kommen dabei aus einer Hand.
Der einfachste erste Schritt ist der kostenlose Website-Check: Ich schaue mir deinen aktuellen Auftritt an und gebe dir eine ehrliche Einschätzung, was sich lohnt – und was nicht. Oder du schreibst mir direkt über die Projektanfrage.
Häufige Fragen
?Warum nennen viele Webdesigner keine Festpreise?
Weil zwei Websites mit gleicher Seitenzahl völlig unterschiedlich aufwendig sein können – je nach Zielen, Inhalten, Funktionen und Anspruch an die Gestaltung. Ein seriöses Angebot entsteht deshalb erst, wenn klar ist, was die Website leisten soll.
?Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Mindestens die Domain und das Hosting. Bei Onlineshops kommen meist Plattform- und Zahlungsgebühren hinzu, bei vielen Websites außerdem Kosten für Wartung, Updates, Lizenzen oder die Pflege von Inhalten. Lass dir diese Posten im Angebot immer separat ausweisen.
?Lohnt sich ein Relaunch, wenn meine Website noch funktioniert?
Wenn sie technisch läuft, aber nicht mehr zu deiner Qualität passt, auf dem Smartphone schwach wirkt oder kaum Anfragen bringt, kostet sie dich wahrscheinlich mehr, als ein Relaunch kosten würde – nur unsichtbar, in Form von Kunden, die sich für jemand anderen entscheiden.
